Was ist Gradido?

Gradido steht für

  • Gratitude = Dankbarkeit

  • Dignity = Würde oder Menschenwürde und

  • Donation = so viel wie Schenken.

Gradido ist, wenn man so will, eine Brücke von dem derzeitigen mörderischen Geldsystem zu einer vielleicht irgendwann einmal existierenden Schenkwirtschaft (so weit sind wir noch nicht). Wir kommen immer mehr ins Schenken und Danken. Jeder, der sich zum Beispiel mit Mitarbeiterführung beschäftigt hat, weiß wie wichtig das Danken ist, also echte Dankbarkeit. Deshalb haben wir Dankbarkeit und Schenken mit in den Namen eingebaut.

Gradido ist also wie gesagt ein Lebensgeld. Es gibt eine Geldschöpfung – und es gibt auch eine Vergänglichkeit. Das ganze spielt sich im Kreislauf des Lebens ab. D.h. es gibt eine regulierte Vergänglichkeit.

Im Gegensatz zum alten Geldsystem. Da gibt es ja auch eine Vergänglichkeit. Nur die ist dann schmerzhaft. Die Vergänglichkeit im alten System kennen wir in Form von Crash, von Naturzerstörung, von Kriegern, Weltkriegen usw. – das sind alles unfreiwillige und katastrophale Formen von Vergänglichkeit.  Vergänglichkeit ist Naturgesetz. Man kann sie nicht umgehen. Entweder wir integrieren die Vergänglichkeit, oder sie kommt  zu uns in Form von Zerstörung.

Geldschöpfung

Im jetzigen System wirdGeldgeschöpft durch Schulden.  Geld wird grundsätzlich immer von Menschen erschaffen. Geld ist nicht von Natur aus da. Geld ist ein Kulturprodukt. Geld ist heutzutage einfach ein paar Zahlen in einer Datenbank, nach bestimmten Regeln. Es ist wenn man so will wie ein Spiel. Alle richten sich mehr oder weniger nach den selben Spielregeln. Wenn wir ein anderes Geldsystem wollen, brauchen wir also einfach nur die Spielregeln zu ändern.

Bei Gradido werden 3 × 1000 Gradido pro Mensch pro Monat geschaffen. Wir haben die Währung erstmal anders benannt, damit man es unterscheiden kann von den herkömmlichen Währungen. Diese dreifache Geldschöpfung wird nicht mehr gemacht durch Schulden, sondern nur auf Guthabenbasis  – und zwar für jeden Menschen. Vom Kind über den heranwachsenden Menschen zum Erwachsenen bis hin zum alten Menschen. Das hat den riesigen Vorteil: es wird die gleiche Geldmenge pro Person geschaffen – in jedem Land, ob es nun ein kleines Land ist oder ein großes. In der Schweiz braucht man weniger Geld um die Menschen zu versorgen als in China. Warum? Weil es in China mehr Menschen gibt.

Dies ist die dreifache Geldschöpfung – dreifach, weil wir drei verschiedene Bereiche haben.


Weitere Informationen im Buch und Hörspiel "Joytopia":